Allgemeines
Für wen ist Elektroepilation geeignet?
Die Behandlung eignet sich für alle Haut- und Haartypen, alle Körperregionen sowie für alle Geschlechter. Auch tätowierte oder gebräunte Haut kann problemlos behandelt werden.
Für wen ist die Behandlung nicht geeignet?
Aktiv entzündete oder verletzte Haut, Sonnenbrand, Infektionen und viele Hauterkrankungen schließen eine Behandlung aus. Muttermale und Schleimhautbereiche (Bsp. im Naseninneren oder an der Innenseite der äußeren Vulvalippen) werden nicht behandelt.
Wenn Ihr vermehrter Haarwuchs hormonell bedingt ist, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt und ggf. behandelt werden, sonst wird Elektroepilation nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
In einigen Fällen behandle ich nur nach schriftlicher Zustimmung einer Dermatologin oder eines Dermatologen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie mich.
Wenn Ihr vermehrter Haarwuchs hormonell bedingt ist, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt und ggf. behandelt werden, sonst wird Elektroepilation nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
In einigen Fällen behandle ich nur nach schriftlicher Zustimmung einer Dermatologin oder eines Dermatologen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie mich.
Lohnt sich Elektroepilation nur für kleine Bereiche?
Nein. Kompetente Elektrologinnen können alles von einzelnen Haaren bis zu größeren Arealen wie Rücken oder Beine behandeln. Entscheidend sind eine strukturierte Vorgehensweise, korrekte Einstellungen und routinierte Hände.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Rötungen, leichte Schwellungen und kleine Krusten sind üblich und klingen nach wenigen Tagen ab. Optisch ist die behandelte Stelle vergleichbar mit einer Hautreaktion auf Brennessel. Langfristige Nebenwirkungen sind im Vergleich zu anderen Haarentfernungsmethoden seltener. Vorerkrankungen können jedoch das Risiko von Pigmentveränderungen oder Narbenbildung beeinflussen – diese Risiken besprechen wir gemeinsam im Beratungsgespräch.
Welche Alternativen zur Elektroepilation gibt es, um Haare dauerhaft loszuwerden?
Laser und IPL führen zu einer dauerhaften Haarreduktion und funktionieren optimal bei heller Haut und dunklen Haaren. Bei der Behandlung wird das Melanin in der Haarwurzel erhitzt und dadurch der Follikel stark geschädigt oder zerstört. Aber nur die Elektroepilation kann Haare unabhängig von Haar- und Hautfarbe für immer entfernen, da sie jeden einzelnen Haarfollikel gezielt zerstört. Außerdem kann ich mit Elektroepilation auch Haare, die sich nicht in der akuten Wachstumsphase befinden, behandeln.
Behandlung
Wozu benötige ich einen Beratungstermin?
Beim Beratungstermin besprechen wir Ihre Ziele, Ihre persönlichen Risikofaktoren und mögliche Alternativen. Bei einer Probebehandlung beurteile ich Ihre Haut- und Haarstruktur sowie mache Fotos der Hautstelle, damit wir im Laufe der Behandlung gemeinsam den Erfolg kontrollieren können. Ich bestimme die für Sie persönlich benötigten Geräteeinstellungen, um den zeitlichen Aufwand besser einschätzen zu können.
Danach erstellen wir gemeinsam deinen individuellen Behandlungsplan. Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt von der Dichte und Dicke der Haare und der Erreichbarkeit der Behandlungsregion ab. In den folgenden Tagen können Sie eine informierte Entscheidung treffen, ob Sie Ihre Haare von mir behandeln lassen.
Danach erstellen wir gemeinsam deinen individuellen Behandlungsplan. Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt von der Dichte und Dicke der Haare und der Erreichbarkeit der Behandlungsregion ab. In den folgenden Tagen können Sie eine informierte Entscheidung treffen, ob Sie Ihre Haare von mir behandeln lassen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Da wir bei der Probebehandlung die Einstellungen des Epiliergeräts auf Ihre Haut eingestellt haben, können wir beim nächsten Termin sofort mit der Epilation loslegen. Während der Sitzungen gehe ich selbstverständlich auf Ihre Wünsche ein – kleinere Pausen, alternative Körperhaltung und Ausweichen auf andere Hautstellen bei Empfindlichkeiten sind immer möglich. Je nach Hautstelle und Anzahl der Haare arbeite ich flächig oder dünne die Haare erstmal aus, sodass es Sie zwischen den Behandlungen am wenigsten stört und die Hautstelle optisch unauffällig ist.
Tut die Behandlung weh?
Die Schmerzempfindung ist sehr individuell und hängt von zahlreichen Faktoren ab. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Während eine Kosmetikerin mich epiliert hat, bin ich schon einmal eingeschlafen, weil ich nur leichte Wärme spürte, beim nächsten Mal musste ich bei der gleichen Stelle leise jammern, um den Schmerz zu ertragen.
Deshalb werden wir uns sorgfältig herantasten und die Behandlung flexibel anpassen, beispielsweise durch kleine Pausen. Bei empfindlichen Bereichen wie die Oberlippe kann eine lokal betäubende Creme sinnvoll sein.
Deshalb werden wir uns sorgfältig herantasten und die Behandlung flexibel anpassen, beispielsweise durch kleine Pausen. Bei empfindlichen Bereichen wie die Oberlippe kann eine lokal betäubende Creme sinnvoll sein.
Auf was sollten Sie vor und nach der Behandlung achten?
Ich begleite Sie durch den gesamten Prozess und gebe Ihnen schriftliche Empfehlungen, wie Sie sich vor und nach der Behandlung verhalten sollten, um die Haut zu schonen und Nebenwirkungen zu vermeiden.
Vorbereitung
- Ab sofort und für immer: Haare nicht mehr ausreißen. Keine Pinzette, kein Faden, kein Waxing oder Epiliergerät. Zupfen reizt die Haut und die Haarwurzel, und kann über Jahre zu vernarbtem Gewebe und dadurch unregelmäßig wachsenden, ggf. dickeren und fester sitzenden Haaren führen. Das erschwert und verlängert die Behandlung.
- 6 Monate vorher: keine Laser- oder IPL-Behandlungen, damit die Haare Zeit haben, in ihrer natürlichen Struktur nachzuwachsen. Wenn Sie kurz vorher gelasert haben, wird Elektroepilation ineffizienter, dauert länger und verursacht unnötige Mehrkosten. Wenn die Haare Sie stören, ist Schneiden oder Rasieren weiterhin problemlos möglich.
- Mind. 4 Tage vorher: Haare wachsen lassen, damit sie gut sichtbar und mit einer Pinzette greifbar sind. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Sonnenschutz achten.
- Am Behandlungstag: Kein Make-Up oder Deo auftragen, nach Absprache eine betäubende Creme verwenden. Kleidung aussuchen, die an der behandelten Stelle nicht reibt.
Nachsorge
Nach der Behandlung wird Ihre Haut für einige Tage gerötet und geschwollen sowie schmerzempfindlich sein, ähnlich wie nach einem Brennessel-Bad. Um Nebenwirkungen vorzubeugen, vermeiden Sie in dieser Zeit Strahlung (Sonne und Solarium) sowie zusätzliche Erhitzung (schweißtreibenden Sport oder Sauna). Gereizte Haut sollte geschont werden: nicht anfassen, keine reibende oder enge Kleidung tragen. Sie sollten die Entzündung abklingen lassen, bis Sie wieder Make-Up, fettige Cremes oder Deo auftragen.
